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RSC Radpolo Frauen stehen im Pokalfinale

RSC Radpolo Frauen stehen im Pokalfinale

Die 8 Teams für das Finalturnier um den Radpolo Deutschlandpokal stehen fest. Das Halbfinale in Obernfeld gewannen die Bundesligatabellenführer Jennifer Koop / Sandra Rackeband vom ausrichtenden RVS Obernfeld. Als weitere Mannschaften qualifizierten sich der RSV Kostheim II, der Reideburger SV und der RV Halle für das Finale am 18. März. Das Teilnehmerfeld wird komplettiert mit den beiden Teams des RSV Frellstedt, dem Deutschen Meister RKB Wetzlar und dem RSC Niedermehnen . Jacqueline Kanning und Maren Struckmann nutzten ihren Heimvorteil und sind erstmals beim Pokalfinale dabei.

Die Mannschaft der RSG Ginsheim hatte verletzungsbedingt abgesagt und so kamen in der Leverner Festhalle nur 10 der angesetzten 15 Spiele zur Austragung. Vor dem ersten Anpfiff war somit klar, dass nur eine Mannschaft aus dem Halbfinale ausscheiden würde. So ging es gleich im ersten Tagesspiel für Niedermehnen darum, mit dem Zweitligaspitzenreiter Naurod (Sibille Diefenbach / Melina Balder) den direkten Mitkonkurrenten um die Finalteilnahme zu distanzieren. In der ersten Hälfte war das RSC Duo klar Spiel bestimmend und ging nach schönen Toren von Kanning verdient in Führung. 4:1 stand es bereits zur Halbzeit und auch danach hatte die Mannschaft das Geschehen weitestgehend im Griff. Sie kam zu weiteren guten Chancen, die jedoch reihenweise liegen gelassen wurden. Naurod verkürzte auf 3:4, aber der Schlussabschnitt gehörte wieder dem RSC und mit einem Doppelpack in den letzten Minuten wurde der 6:3 Sieg klar gemacht.

In der Partie Niedermehnen gegen Frellstedt (Marina Finster / Petra Piecha) erwischten beide Mannschaften einen guten Start ins Spiel und zeigten sich sofort in den Zweikämpfen präsent. Nach sehr konzentrierten Abwehrleistungen stand es zur Pause leistungsgerecht 1:1 Unentschieden. Nach dem Wechsel lieferten Kanning / Struckmann auch weiterhin ein engagiertes Spiel ab, aber Finster / Piecha erwiesen sich als die clevere Mannschaft. Mit 2 Toren stellten sie frühzeitig die Weichen auf Sieg und gewann mit 4:3 Toren. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

Der Deutschen Meister RKB Wetzlar (Sabrina Schulwitz / Maike Schott) war eine zu hohe Hürde für die Heimmannschaft. Die Damen aus Hessen nutzten einige unnötige Abspielfehler eiskalt aus und zogen auf 5:1 davon. In der 2. Spielhälfte ließen sie sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, schalteten einen Gang runter, konzentrierten sich auf die Defensivarbeit und warteten auf Konter. Am Ende siegte Wetzlar verdient mit 8:2 Toren.

Ehe Kanning / Struckmann merkten wie es ihnen geschah, lagen sie im Spiel gegen Frellstedt II schon mit 0:3 im Hintertreffen. Während Franziska Körtge / Theresa Sielemann sich in ihrer Chancenverwertung konsequent zeigten, vergaben die RSC Frauen mehrere hochkarätige Möglichkeiten. In der 2. Halbzeit verkürzte das RSC Duo auf 2:3, war mehrfach dem Ausgleich nahe, aber Frellstedt spielte die letzten Minuten clever herunter und fuhr einen 3:2 Sieg nach Hause.

„Nur gegen Wetzlar konnten wir nicht gewinnen, aber gegen die beiden Frellstedter Teams haben wir gute Spiele gemacht und hatten viele gute Möglichkeiten aus denen man Tore machen muss“, so Trainer Werner Struckmann, „aber wie es dann oft so ist, rächt es sich, wenn man nicht trifft.“

Die Ergebnisse:
RKB Wetzlar – RVW Naurod 10 : 1
Frellstedt II – Frellstedt  3 : 4
RSC Niedermehnen – RVW Naurod  6 : 3
RKB Wetzlar – RSV Frellstedt II  2 : 3
RSC Niedermehnen – RSV Frellstedt  3 : 4
RSV Frellstadt II – RVW Naurod 11 : 2
RKB Wetzlar – RSC Niedermehnen  8 : 2
RSV Frellstedt – RVW Naurod  9 : 2
RSC Niedermehnen – RSV Frellstedt II  2 : 3
RKB Wetzlar – RSV Frellstedt  3 : 3

Die Turniertabelle:

Sp. Tore Pkt.
1 RSV Frellstedt 5 25 : 11 13
2 RSV Frellstedt II 5 25 : 10 12
3 RKB Wetzlar 5 29 : 9 10
4 RSC Niedermehnen 5 18 : 18  6
5 RVW Naurod 5 13 : 37  3
6 RSG Ginsheim 5  0 : 25  0

Hans-Joachim Albrecht