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54. Volksradfahren in Niedermehnen begeistert Jung und Alt

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54. Volksradfahren in Niedermehnen begeistert Jung und Alt

Start der ersten Gruppe

Ältester Teilnehmer war 92 Jahre alt – 456 Radlerinnen und Radler gingen an den Start

Trotz eines regnerischen Starts in den Tag entwickelte sich das 54. Volksradfahren des RSC Niedermehnen am vergangenen Sonntag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Nachdem sich die Sonne gegen 9 Uhr durchgesetzt hatte, herrschten ideale Bedingungen für die insgesamt 456 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich auf die verschiedenen Strecken rund um Niedermehnen begaben.

Ob allein, mit Freunden, in der Familie oder als Vereinsgruppe – die Radler konnten zwischen drei unterschiedlich langen Touren wählen. Für die jüngsten Teilnehmer standen Strecken über sechs beziehungsweise zehn Kilometer auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Spielestopp bei Getränke-Kettler, wo ein Geschicklichkeitsparcours aufgebaut worden war. Die 10-jährige Julia Oevermann stellte ihr Können unter Beweis und bewältigte die 6-km-Strecke sowie den Spieleparcours erfolgreich auf dem Einrad.

Die längste Route führte über rund 20 Kilometer durch die heimische Region. Viele Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Streckenführung. Die abwechslungsreichen Touren führten durch landschaftlich reizvolle Gebiete und eröffneten selbst ortskundigen Radfahrern neue Eindrücke. „Wir haben uns über die große Resonanz sehr gefreut“, sagte Holger Tschense, Vorsitzender des ausrichtenden RSC Niedermehnen.

50 ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Während die kürzeren Strecken rund um Niedermehnen verliefen, führte die 20-Kilometer-Tour in westlicher Richtung über Arrenkamp und Sundern. An den Zwischenstationen am Schützenhaus Arrenkamp sowie in Sundern konnten sich die Teilnehmer mit kühlen Getränken stärken.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten insgesamt 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Unterstützung erhielt der Verein zudem von der Freiwilligen Feuerwehr, deren Einsatzkräfte die Strecke an besonders kritischen Punkten absicherten. „Wir freuen uns natürlich über die große Unterstützung. Neben den Radlern waren auch viele Helfer im Einsatz“, betonte Tschense.

Besonders eindrucksvoll zeigte sich erneut der generationsübergreifende Charakter der Veranstaltung. Mit gerade einmal zwei Jahren war Frieda Fortriede die jüngste Teilnehmerin des Tages. Ebenfalls zu den jüngsten Startern gehörten Maleo Kröger und Minna Jungnitsch. Auf der anderen Seite des Alterspektrums standen Heinz Becker mit 92 Jahren, Werner Eickhoff mit 87 Jahren sowie Gerhard Schiermeier mit 86 Jahren. Damit zählt das Niedermehner Volksradfahren zu den größten generationsübergreifenden Breitensportveranstaltungen der Region.

Jüngsten und ältesten Teilnehmer von links: Sabine Fortriede mit ihrer Tochter Frieda, Heinz Becker, Maleo Kröger, Gerhard Schiermeier, Holger Tschense

Vereine stark vertreten

Mit Spannung wurde am frühen Nachmittag die Siegerehrung auf dem Niedermehner Dorfplatz erwartet. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Liedermacher Olli Werner.

Über die Hauptpreise – jeweils einen Fahrradgutschein – freuten sich Sandra Bramkamp, Maleo Kröger und Lotta Jungnitsch. Wie alle anderen Teilnehmer hatten sie die erforderlichen Wegposten entlang der Strecke passiert und erhielten dafür im Ziel eine Medaille sowie die Teilnahmeberechtigung an der großen Verlosung. Insgesamt vergab der RSC Niedermehnen mehr als 120 Preise. „Mit dieser Quote gewinnt hier jeder vierte Teilnehmer bei unserer Tombola – zusätzlich zu einem erlebnisreichen Tag mit Freunden und Familie.“ So Holger Tschense bei der Verlosung.

Auch die teilnehmerstärksten Gruppen wurden ausgezeichnet. Der TuS Levern mit 57 Startern sowie der Schützenverein Westrup mit 44 Teilnehmern erhielten jeweils ein Fass Gerstensaft. Ein weiteres Fass ging an den Reitverein Destel, der mit elf Startern vertreten war und unter den Gruppen mit mehr als zehn Teilnehmern ausgelost wurde.

Von links: Lieder Olli Werner (im Hintergrund), Rainer Wehdebrock 3. Hauptpreis, Timo Meyer 2. Hauptpreis, Sandra Bramkamp 1. Hauptpreis, Björn Rittel SV Westrup zweitstärkster Verein, Frank Rodenbeck Tus Levern Stärkster Verein, Holger Tschense. Vorne von links: Maleo Kröger jüngste Teilnehmer, Lotta Jungnitsch Hauptpreis Kinder, Frieda Fortriede jüngste Teilnehmerin.

Nach einem gelungenen Veranstaltungstag zogen die Organisatoren ein durchweg positives Fazit. Das Volksradfahren bestätigte einmal mehr seinen Stellenwert als beliebte Traditionsveranstaltung, die Menschen aller Generationen gemeinsam aufs Rad bringt.

 

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