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Bodensee Marathon

Reinhold und Maren Struckmann absolvieren die 150-Kilometer-Silbertour mit 1170 Höhenmetern rund um den Bodensee

Niedermehnen/Bodensee. Gemeinsam auf dem Fahrrad unterwegs zu sein, ist für Reinhold Struckmann und seine Tochter Maren nichts Ungewöhnliches. Eine besondere Herausforderung nahmen sich die beiden jetzt beim 53. Bodensee-Radmarathon am 12. September 2026 vor. Gemeinsam absolvierten sie die Silbertour über 150 Kilometer und rund 1170 Höhenmeter.

Der Bodensee-Radmarathon erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Mit 4956 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde bereits im dritten Jahr in Folge ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Der Start war an fünf verschiedenen Orten möglich. Reinhold und Maren Struckmann gingen um 8:30 Uhr in Tägerwilen in der Schweiz auf die Strecke.

Bei idealen Wetterbedingungen führte die Tour zunächst über Tägermoos und Konstanz. Von dort ging es mit der Fähre über den Bodensee nach Meersburg. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb allerdings nicht: Kaum angekommen, wartete bereits der erste anspruchsvolle Abschnitt auf die beiden Radfahrer. Beim Bergpreis waren Steigungen von bis zu 17 Prozent zu bewältigen.

Hinter Meersburg führte die Strecke ins Hinterland und damit weg vom Bodensee. Nach rund 45 Kilometern, bei Langenargen, erreichten die Teilnehmer wieder das Seeufer. Danach warteten weitere Anstiege auf die Radmarathon-Fahrer, bevor schließlich Bregenz erreicht wurde.

Von Bregenz aus führte die Strecke am Südufer des Bodensees zurück in Richtung Schweiz. Auch hier waren noch einige kleinere Anstiege zu bewältigen, bevor nach insgesamt 150 Kilometern wieder der Startort Tägerwilen erreicht wurde.

Dank ihrer guten Vorbereitung kamen Reinhold und Maren Struckmann ohne größere Probleme durch die anspruchsvolle Tour. Gegen 16 Uhr erreichten Vater und Tochter gemeinsam das Ziel.

Ihr Fazit fiel entsprechend positiv aus: Die Silbertour war mit ihren zahlreichen Steigungen und insbesondere den bis zu 17 Prozent steilen Rampen durchaus anspruchsvoll. Die Streckenführung und die Straßenverhältnisse wurden als gut bewertet. Für die nötige Energie unterwegs sorgten die Verpflegungsstellen entlang der Strecke.

Damit konnten Reinhold und Maren Struckmann nicht nur eine sportliche Herausforderung gemeinsam meistern, sondern auch einen erlebnisreichen Radtag rund um den Bodensee genießen.

 

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