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Mit dem Fahrrad ins Emsland

Mit dem Fahrrad ins Emsland

Die diesjährige Drei-Tages-Radtour ins Emsland stand ganz im Zeichen von strahlendem Sonnenschein mit sommerlich hohen Temperaturen. Petrus hatte es sehr gut gemeint mit der Herrensportlern des RSC „Westfalia 1919“ Niedermehnen und für bestes Fahrradwetter gesorgt. Sonnencreme, ein gut belüfteter Fahrradhelm, Fahrradbrille mit UV Schutz, richtige Kleidung und viele Trinkpausen waren deshalb ein Muss auf der Tour.

Zur ersten Tagesetappe starteten um 7 Uhr am Freitagmorgen 28 gut gelaunte Radler in Richtung Bramsche. Leichter Rückenwind sorgte schnell für eine zügige Geschwindigkeit. Die einzige Panne unterwegs – zwei abgerissene Speichen – behob während der Frühstückspause fachmännisch eine Bramscher Zweiradwerkstatt. Das eingenommene Frühstück und die Mittagsstärkung in Freren wurden im Laufe des Tages schnell wieder in Energie umgesetzt. Mit dem Schiebewind erreichte man das Tagesziel in Lingen nach 95 Km bereits um 14:30 Uhr. Das für die Übernachtungen gebuchte Parkhotel Lingen erwies sich als gute Wahl, lag es doch im Herzen der Stadt an der Shopping Meile „Lookentor“ und in unmittelbarer Nähe der Lingener Gastromeile mit der Corona bedingten Außengastronomie, die zum Essen und gekühlten Getränken einlud.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen nahmen die Radfahrer eine Kurzetappe über 60 Km nach Meppen und retour in Angriff. Am Emskanal entlang ging es in Richtung Norden zum Speicherbecken Geeste. Einige konnten nicht widerstehen und nutzten die Gelegenheit, sich mit einem Bad abzukühlen. Wasser ist auch das dominierende Element in der alten Kreisstadt Meppen. Dort münden Hase, Nordradde und der Dortmund-Ems-Kanal in die Ems. Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt wurden auf eigene Faust erkundigt. Seitlich der Hase ging es am Nachmittag über Bramhar zurück nach Lingen.

Auf der Schlussetappe am Sonntag in Richtung Heimat ging ein Zwischenfall glimpflich für die

30 Radfahrer– zwei waren noch zur Gruppe dazu gestoßen – aus. Ohne jede Vorwarnung war ein dicker Ast eines Eichbaumes abgebrochen und blockierte in Lonnerbecke die Straße. Das Hindernis wurde umfahren aber nur wenig später krachte ein weiterer dicker Ast auf die Fahrbahn. Nicht auszudenken, wäre im Moment des Abbrechens jemand von diesem mehrere hundert Kilo schweren Ast getroffen worden. Über Ankum, Bersenbrück und Damme endete die Etappenfahrt nach 252 Km am Freudeneck in Westrup, wo man mit Bratwurst und Getränken den Tag ausklingen ließ.

Für die RSC Radler war es eine gelungene Tour, denn die drei Tage auf dem Rad verliefen Sturz- und unfallfrei, sowie ohne Reifenpanne. Eine gut geplante Streckenführung, der wie immer perfekte Service durch das Team im Begleitfahrzeug und das ausgesuchte Quartier Parkhotel Lingen trugen zum guten Gesamteindruck bei. Mal sehen, wo es im nächsten Jahr hingeht?

Hans-Joachim Albrecht

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