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Mit dem Rad durchs Münsterland

Mit dem Rad durchs Münsterland

Die Herrensportler des RSC vor dem Start ins Münsterland.

Im letzten Jahr stand die Drei-Tages-Radtour des RSC Niedermehnen ganz im Zeichen von strahlendem Sonnenschein mit sommerlich hohen Temperaturen. In diesem Jahr meinte es Petrus nicht sehr gut mit den „Herrensportlern“, denn für den Freitag hatten Online Wetterportale regnerisches Wetter voraus gesagt. Zum Start um 07.30 Uhr blieb es noch trocken, doch bereits im Laufe des Vormittages zogen mehrere Regengebiete über die gesamte Fahrstrecke. Da es teilweise wie aus Eimern schüttete, musste in Osnabrück eine unplanmäßige Pause eingelegt werden. Nichts für Schönwetterfahrer, aber mit der richtigen Ausrüstung ist das Radfahren im Regen nur halb so wild. Das Wetter schaffte es aber nicht, die gute Stimmung unter den 29 Tour-Teilnehmern und ihre zwei Begleiter zu trüben. Nach 104 Tageskilometern durchs Osnabrücker und das wellige Tecklenburger Land wurde Münster erreicht und im Hotel eingecheckt.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen stand für die Radfahrer eine Etappe über 80 Km rund durchs Münsterland auf dem Programm. Die Region um Münster ist eine grüne, überwiegend flache Parklandschaft durchzogen von einigen Hügelketten. Äcker, Wiesen und Weiden wechseln sich mit Laubwäldern ab. Überwiegend gefahren wurde auf den sogenannten Pättkes, das sind asphaltierte Wirtschaftswege auf denen kaum Autos fahren. Am Freitag- und Samstagabend kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Die Altstadt von Münster lockte mit zahlreichen Restaurants und Kneipen und bei fröhlicher und ausgelassener Stimmung wurde gefachsimpelt und geplauscht.

Auf der Schlussetappe am Sonntag ging es bei idealen Radfahrtemperaturen und trocken durch den nördlichen Teutoburger Wald und das Grönegau in Richtung Heimat, wo man mit Bratwurst und Getränken auf dem Niedermehner Dorfplatz die Etappenfahrt ausklingen ließ.

Fazit: Es war eine gelungene sturzfreie 3-Tagestour über 300 Kilometer mit lediglich drei Reifenpannen. Eine gut geplante Streckenführung, der wie immer perfekte Service durch das Team im Begleitfahrzeug und das ausgesuchte sehr gute Hotelquartier in Münster trugen zum positiven Gesamteindruck bei. Lob noch mal den Organisatoren Marcel Fricke und Tobias Jungnitsch. Mal sehen, wo es im nächsten Jahr hingeht?

Hans-Joachim Albrecht

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